Insulinpens
Die meisten Diabetiker in Europa wählen heute zum Injizieren des Insulins einen Insulinpen. Der Vorteil von Insulinpens gegenüber Insulinspritzen besteht vor allem in der einfacheren und diskreteren Handhabung. Das umständliche Aufziehen des Insulins aus der Ampulle entfällt, die ganze Ausstattung (Insulinampullen, Spritzen etc.) muss nicht einzeln mitgenommen werden, und manche Insulinpens erinnern eher an einen Stift als an ein Medizinprodukt.
Die Dosis wählt man durch Drehen am Dosierknopf. Nach dem Einstechen der Pen-Nadel in das Fettgewebe (subcutan) wird die gewünschte Insulindosis durch Drücken auf den Dosierknopf injiziert. Dieses Prinzip gilt für alle Insulinpens, wenn auch die Handhabung im Detail unterschiedlich sein kann. |
Insulin-Fertigpens (Einmalpens) sind durch die bereits eingelegte Insulinampulle direkt gebrauchsfertig. Ist die Ampulle leer, wird der gesamte Insulinpen entsorgt. |
Bei wiederverwendbaren Insulinpens wird die leere Insulinampulle gegen eine vorgefüllte Insulinampulle gewechselt. |
Bei der Wahl des geeigneten Insulinpens berät Sie Ihr Diabetesteam. Die Auswahl erfolgt nach verschiedenen Kriterien – hier eine Auswahl:
- Welches Insulin wird verwendet? Häufig sind Insulinampullen und Insulinpens der Hersteller aufeinander abgestimmt.
- Ist der Insulinpen qualitativ hochwertig und robust?
- Wie gut ist die Dosisanzeige lesbar? Gerade für Menschen mit Sehschwäche ist die gute Lesbarkeit häufig entscheidend.
- Wie einfach ist die Bedienung?
- Ist eine Dosiskorrektur nach einer falschen Dosiseinstellung möglich?
- Gibt es eine Anzeige der letzten Insulindosis?
- Liegt der Insulinpen gut in der Hand?
- Sieht der Insulinpen gut aus?
Tipp:
Es gibt Pen-Nadeln, die auf alle gängigen Insulinpens passen, die Penfine® universal click™ Pen-Nadeln.
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