YpsoStory Schwerin

Infusionssets und Pens zur Selbstmedikation, wie Ypsomed sie in Schwerin fertigt, zählen zu den Medizinprodukten. Damit unterliegen sie strengen Qualitätskriterien. Elf Mitarbeitende sorgen dafür, dass Patienten ein absolut sicheres Produkt in den Händen halten. 

Tobias Köneke an seinem Arbeitsplatz, wo er die Qualität von Kunststoffgranulat prüft

Fokussierte Arbeit im Prüflabor

Ist das Kunststoffgranulat so angeliefert worden, dass es direkt weiterverarbeitet werden kann? Haben die einzelnen Körnchen die richtige Größe, kleben sie zusammen und entsprechen sie dem richtigen Farbton?

Diese Fragen stellt sich Tobias Köneke im Wareneingang tagtäglich. In seinem Prüflabor schaut der Manager Quality Control sich die einzelnen Körnchen per Sichtkontrolle genau an. Er erklärt, dass die Komponenten vollautomatisch produziert werden. Daher sei es wichtig, dass das Granulat astrein ist. Ansonsten würden wir unsere Spezifikationen nicht einhalten. Unter dem Mikroskop erkennt er, ob kleine Silikonringe, die in Infusionssets eingearbeitet werden, den Vorgaben entsprechen. Auch die Prüfmittel wie Messschieber, Messuhr oder Pressen stehen unter genauer Beobachtung.

Da wir unsere Fertigung ausweiten, bauen wir gerade unsere eigene Prüfmittelverwaltung auf. Vorher hatte unsere Schweizer Zentrale sie organisiert,

erzählt er. Eine neue 3D-Messmaschine zu beschaffen, hält ihn momentan ebenso auf Trab. Externe Labore untersuchen, ob die Keimbelastung im Normbereich bleibt. Bei Medizinprodukten, die direkt am Menschen angewendet werden, sei das essenziell, bekräftigt Tobias Köneke. Was wann und wie geprüft werden muss, geben Entscheidungsbäume und Prozesse genau vor.

Eine Frau und ein Mann schauen in die Kamera. Sie befinden sich in einem Prüflabor.
Jessica Lange (links) und Tobias Köneke im Prüflabor

Gute Entwicklungsmöglichkeiten

Um Dokumentationen, Archivierungen, Audits und Schulungen kümmert sich Jessica Lange. Beide Kollegen schätzen die Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bei Ypsomed. Tobias Köneke hat ursprünglich eine Lehre als Metallbauer gemacht. Mehrere Weiterbildungen eröffneten ihm die Chance, in eine Managerposition zu wechseln. 

Jessica Lange spezialisierte sich in ihrer Ausbildung auf Medizinische Dokumentation, sie mag die Vielseitigkeit im Job.

Wir QMler sind mit allen Abteilungen vernetzt. Medizinprodukte herzustellen, ist außerdem sehr sinnstiftend,

sagt sie.

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