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In diesem exklusiven Interview sprechen Dr. Carolina Canapè und Roger Lüscher mit Guy Furness von ONdrugDelivery über den Einsatz von Konnektivität in dezentralisierten Studien sowie darüber, wie Ypsomeds CliniPilot und das Portfolio an klinikfertigen Autoinjektoren schnellere, effizientere und effektivere klinische Studien unterstützen.

Heute streben Pharmaunternehmen danach, die klinische Entwicklung zu beschleunigen, um eine schnellere Markteinführung zu erreichen – ohne dabei Abstriche bei Datenqualität oder Compliance zu machen. Wie unterstützt Ypsomed seine Partner dabei, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit in ihren Injektionsgeräteprogrammen zu vereinen?

CC – Ein zentraler Ansatz, mit dem wir unsere Partner bei der Erreichung von Geschwindigkeit und Qualität unterstützen, ist CliniPilot (Abbildung 1). Dabei handelt es sich um ein Add-on-Gerät, das YpsoMate-Autoinjektoren in smarte, vernetzte Geräte verwandelt. CliniPilot erfasst automatisch Injektionsdaten wie Zeitpunkt, Datum und Injektionsergebnisse und synchronisiert diese über eine Companion-App mit elektronischen Datenerfassungssystemen. Die App kann zudem in eine ePRO-Anwendung integriert werden (Abbildung 2).

Historisch gesehen war es für Sponsoren klinischer Studien schwierig, zuverlässige objektive Injektionsdaten zu erfassen. Mit CliniPilot können wir den Bedarf an manueller Dateneingabe erheblich reduzieren, Fehler minimieren und eine Erfassung von Injektionsdaten in Echtzeit ermöglichen. Dies bietet zahlreiche Vorteile, etwa die Möglichkeit frühzeitig einzugreifen, wenn eine Patientin oder ein Patient beispielsweise die Injektion zum falschen Zeitpunkt durchführt.

CliniPilot verbessert nicht nur die Datenqualität und die Ergebnisse klinischer Studien, sondern liefert auch wertvolle Einblicke in das Patientenverhalten – und das alles, ohne die Patientinnen und Patienten oder die Studienzentren zusätzlich zu belasten.

Die CliniPilot-Technologie basiert auf Ypsomeds SmartPilot, einem von der US-amerikanischen FDA zugelassenen Gerät, und eignet sich für klassische, hybride sowie dezentralisierte Studiendesigns. Sie ermöglicht es Patientinnen und Patienten, Injektionen zu Hause durchzuführen, und reduziert so die Anzahl notwendiger Besuche am Studienzentrum.

Abbildung 1: CliniPilot – smartes Add-on-Gerät für YpsoMate-Autoinjektoren.

Könnten Sie als Nächstes einen Überblick über das Clear-to-Clinic-Programm von Ypsomed geben und erläutern, welche Vorteile es Pharmaunternehmen bietet?

RL – Bisher hat Ypsomed für jeden unserer Pharmapartner massgeschneiderte Autoinjektoren bereitgestellt, jeweils mit einem eigenen individuellen Entwicklungsprozess – jeder Autoinjektor wurde von Grund auf neu entwickelt, was früher rund 12 Monate in Anspruch nahm. Mit Clear to Clinic verfügen wir nun über klinikfertige Geräte, die bereits qualifiziert und verifiziert sind und unseren Pharmapartnern direkt zur Verfügung stehen.

Mit Clear to Clinic verfügen wir über klinikfertige Geräte, die bereits qualifiziert und verifiziert sind und unseren Pharmapartnern direkt zur Verfügung stehen.

 

Dieser Ansatz hat die Projektdauer auf rund sechs Monate reduziert, sodass die Autoinjektor-Entwicklung nicht mehr den kritischen Pfad in der klinischen Entwicklung darstellt (Abbildung 3).

Im traditionellen Modell mussten Pharmaunternehmen, wenn Autoinjektoren erst in späteren Phasen einer klinischen Studie eingeführt wurden, eine pharmakokinetische (PK-)Bridging-Studie durchführen, um die Äquivalenz zwischen dem Autoinjektor und dem in frühen Studienphasen verwendeten Vial oder der Sicherheitsspritze nachzuweisen.

Durch den vorentwickelten Ansatz von Clear to Clinic können Pharmapartner Autoinjektoren bereits in frühen Studienphasen einsetzen. Dadurch entfällt die PK-Bridging-Studie, und der Markteintritt kann deutlich beschleunigt werden.

Mit unserem Clear-to-Clinic-Programm stehen sowohl der Autoinjektor als auch die Designverifikation innerhalb von drei Monaten nach der Vorbereitung des klinischen Fills durch den Pharmapartner zur Verfügung. Damit verzögern sie die klinische Einreichung nicht mehr. Wie bekannt, sind Phase-IIb- und Phase-III-Studien sehr kostenintensiv, weshalb Verzögerungen für Pharmapartner unbedingt zu vermeiden sind.

Wichtig ist zudem, dass unsere klinikfertigen Geräte das gesamte Spektrum an Füllvolumina und Viskositäten effizient abdecken. Das bedeutet, dass ein Pharmapartner mit einer Bandbreite an Füllvolumina in eine Phase-IIb-Studie starten und je nach Bedarf ein geeignetes Gerät – oder sogar mehrere – auswählen kann.

Ändert sich das Füllvolumen von einer Studie zur nächsten, ist der Einfluss auf das Gerät vergleichsweise gering im Vergleich zu einer kundenspezifischen Geräteentwicklung – der Partner kann einfach auf ein anderes klinikfertiges Gerät wechseln.

Abschliessend ist hervorzuheben, dass das Clear-to-Clinic-Programm über ein vorbereitetes Einreichungsdossier verfügt, das die regulatorischen Anforderungen für frühe klinische Studien abdeckt. Dieses Dossier wurde auf Basis unserer umfangreichen regulatorischen Erfahrung erstellt – Ypsomed hat über die Jahre hinweg zu zahlreichen erfolgreichen Zulassungen von Kombinationsprodukten beigetragen. Unsere regulatorischen und medizinischen Expertinnen und Experten stehen unseren Pharmapartnern von der Erstellung des Studienprotokolls bis hin zur Einreichung mit gerätebezogener Expertise zur Seite.

Abbildung 2: Datenerfassung und -übertragung mit CliniPilot.

Wie verändert Konnektivität Ihrer Erfahrung nach die Konzeption, Durchführung und Überwachung klinischer Studien?

CC – Die Einführung dezentralisierter Studiendesigns – also die Kombination digitaler Technologien mit Vor-Ort-Besuchen in Studienzentren – nimmt bei allen Arten klinischer Studien deutlich zu. Vernetzte Lösungen wie CliniPilot sind dabei besonders wertvoll in Situationen, in denen Patientinnen und Patienten Schwierigkeiten haben, regelmässig zu den Studienzentren zu reisen.

Sie spielen zudem eine entscheidende Rolle bei Langzeitstudien, etwa bei chronischen Erkrankungen, die sich häufig über mehrere Jahre erstrecken.

Durch nahtlose Konnektivität und die Möglichkeit zur Ferninteraktion tragen Lösungen wie CliniPilot dazu bei, den Zugang für Patientinnen und Patienten zu verbessern, die Teilnahmetreue zu erhöhen und die Effizienz klinischer Studien insgesamt zu steigern.

Zusammengefasst profitieren alle an klinischen Studien beteiligten Akteure von CliniPilot und vernetzten Geräten. Die dadurch ermöglichte Verlagerung hin zur Anwendung zu Hause kommt insbesondere den Patientinnen und Patienten zugute: Sie reduziert die Anzahl der Besuche im Studienzentrum, eliminiert den Aufwand für manuelle Datenerfassung und erhöht durch schrittweise Anleitung die Sicherheit bei der Injektion. Gleichzeitig wird das medizinische Personal entlastet, was zu einer besseren Patientenbindung und erleichterten Rekrutierung beiträgt.

Nicht zuletzt führt Konnektivität für Pharmaunternehmen zu besseren und qualitativ hochwertigeren Daten, die schnellere und fundiertere regulatorische Einreichungen unterstützen können.

RL – Mir fällt dazu ein Beispiel eines grossen Pharmaunternehmens ein, das eine weltweite Studie mit sehr unterschiedlichen Patientengruppen durchführen konnte. Es wäre logistisch extrem aufwendig gewesen, alle Injektionen ausschliesslich in Studienzentren durchzuführen. Dass die Patientinnen und Patienten Autoinjektoren zu Hause anwenden konnten, stellte daher einen entscheidenden Vorteil dar.

Ein weiteres interessantes Beispiel sind seltene und Orphan-Erkrankungen. Wenn es nur sehr wenige Betroffene gibt, ist es oft äusserst schwierig, genügend Teilnehmende für eine klinische Studie zu rekrutieren. Müssen die Patientinnen und Patienten jedoch nicht regelmässig in ein Studienzentrum kommen, wird die Rekrutierung deutlich erleichtert. Die Anwendung zu Hause reduziert die Belastung erheblich und ermöglicht es den Betroffenen, die Nutzung des Autoinjektors besser in ihren Alltag zu integrieren.

Abbildung 3: Der Clear-to-Clinic-Ansatz.

Wie ergänzen sich CliniPilot und Clear to Clinic, um die Durchführung klinischer Studien schneller und intelligenter zu gestalten?

CC – Vereinfacht gesagt verkürzt die Kombination die Gesamtzeit, die für klinische Studien benötigt wird. Clear to Clinic bringt den Autoinjektor schneller in die Klinik, und CliniPilot ermöglicht es Studiensponsoren, objektive Injektionsdaten zu erfassen.

Darüber hinaus unterstützen die Daten auch das Management der Studie selbst. Wenn sich Patientinnen und Patienten beispielsweise bei der Selbstapplikation unerwartet verhalten, erlauben die durch Konnektivität in Echtzeit verfügbaren Daten den Studienteams, rasch einzugreifen und gezielte Unterstützung zu leisten.

Zusätzlich lassen sich die mit CliniPilot erfassten Daten mit anderen Datenquellen verknüpfen, etwa mit patientenberichteten Ergebnissen (ePRO) und von Ärztinnen und Ärzten dokumentierten Ergebnissen (eCOA). Dadurch können alle Patientendaten für den Pharmasponsor an einem Ort zusammengeführt werden, was ein besseres, ganzheitlicheres Verständnis der Studiendaten ermöglicht. Hochwertigere Daten und tiefere Einblicke können wiederum genutzt werden, um zukünftige Studien zu optimieren und letztlich auch die kommerzielle Markteinführung zu verbessern.

RL – CliniPilot funktioniert nahtlos mit all unseren klinikfertigen Geräten. Alle Geräte verfügen über dieselbe Benutzeroberfläche und dieselben Farben, was sie sowohl für Patientinnen und Patienten sehr einfach in der Anwendung als auch für Pharmapartner in der Einrichtung macht – auch bei verblindeten Studien.

Nehmen wir an, die Viskosität des Wirkstoffs und des Placebos unterscheidet sich. Um die Studie wirklich verblindet durchzuführen, kann für beide ein unterschiedlicher Autoinjektor eingesetzt werden, sodass die Injektionszeit vergleichbar bleibt. Mit unseren klinikfertigen Geräten ist dieser alternative Autoinjektor bereits vorhanden, äusserlich identisch und sofort einsatzbereit.

Glauben Sie, dass sich diese Ansätze für klinische Studien auch auf kommerzielle Produkte für den regulären Einsatz bei Patientinnen und Patienten übertragen?

RL – In gewisser Weise ja. Einer der Vorteile unserer klinikfertigen Geräte besteht darin, dass sie über alle Phasen der klinischen Studien hinweg eingesetzt werden können. Anschliessend kann der Pharmapartner einen eigenen Autoinjektor für den kommerziellen Einsatz entwickeln und dabei die gesamte Bandbreite an Designoptionen unseres Produktportfolios nutzen.

Der Übergang vom klinischen zum kommerziellen Gerät bietet mehrere Vorteile. Erstens bleibt die Benutzeroberfläche im Wesentlichen gleich. Zweitens kann die technische Dokumentation aus der klinischen Entwicklung für die kommerzielle Einreichung wiederverwendet und erweitert werden. Drittens ist das Injektionsprofil des Wirkstoffs vergleichbar, sodass Leistungsdaten aus dem klinischen Gerät in die Dokumentation des kommerziellen Geräts integriert werden können.

„Insgesamt können sich Pharmapartner von Beginn der Entwicklung einer frühen klinischen Studie bis zur kommerziellen Marktreife auf etablierte und bewährte Dokumentation verlassen. Dies schafft Vertrautheit und ermöglicht einen reibungslosen Prozess sowie eine enge Zusammenarbeit.“

Abbildung 4: YpsoMate-Autoinjektor.

Welchen Mehrwert haben reale Injektionsdaten und Erkenntnisse aus der Anwendung durch Patientinnen und Patienten über klinische Studien hinaus im kommerziellen Umfeld?

CC – Reale Injektionsdaten und Erkenntnisse aus der Anwendung liefern entscheidende Evidenz, um die Therapietreue zu verbessern, Patientenunterstützungsprogramme gezielt zu gestalten und den Mehrwert gegenüber Kostenträgern und Leistungserbringern zu belegen. Letztlich tragen sie zu besseren Behandlungsergebnissen und einer klaren Differenzierung der Marke im kommerziellen Markt bei – wie bereits in mehreren Anwendungsfällen gezeigt wurde.

SmartPilot, unsere Lösung für den kommerziellen Einsatz, ist von der FDA zugelassen; wir haben die 510(k)-Zulassung Anfang September erhalten. CliniPilot hingegen ist für den Einsatz in klinischen Studien konzipiert und erfordert keine 510(k)-Zulassung.

Da beide Lösungen als Add-on-Geräte fungieren, können Pharmaunternehmen sie sowohl während der klinischen Entwicklung als auch im kommerziellen Umfeld über verschiedene Therapiegebiete hinweg integrieren, ohne den regulatorischen Zulassungsprozess des Arzneimittel-Geräte-Kombinationsprodukts zu beeinflussen.

Aus einer übergeordneten Perspektive: Wie spiegelt dieser vernetzte Ansatz in der klinischen Entwicklung die langfristige Strategie von Ypsomed im Bereich Digital Health und patientenzentrierte Innovation wider?

CC – Unsere Strategie ist es, Konnektivität sowohl in der klinischen Entwicklung als auch im kommerziellen Bereich zu skalieren. Unser Ziel ist es, Pharmaunternehmen dabei zu unterstützen, mehr und qualitativ hochwertigere Injektionsdaten zu erfassen, um die klinische Entwicklung und die Markteinführung zu stärken. Darauf liegt unser Fokus in der nahen Zukunft.

Für den kommerziellen Einsatz betrachten wir insbesondere, wie sich SmartPilot optimal in digitale Gesundheitsökosysteme integrieren lässt – in den meisten Fällen über Companion-Apps – und wie wir Pharmaunternehmen dabei unterstützen können, ihre Produkte über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu differenzieren.

Gibt es abschliessend noch etwas, das Sie ergänzen möchten?

CC – Ein zusätzlicher Punkt zu CliniPilot ist, dass wir grossen Wert darauf gelegt haben, die Lösung in bestehende digitale Infrastrukturen klinischer Studien integrieren zu können. Da es zahlreiche Anbieter für elektronische Datenerfassung gibt, wollten wir sicherstellen, dass CliniPilot problemlos in jede Lösung eingebunden werden kann, die ein Pharmasponsor bereits nutzt. Unser Anspruch ist es, Integration zu ermöglichen, ohne bestehende Workflows zu beeinträchtigen.

RL – Bereits heute sind zahlreiche YpsoMate-Autoinjektoren erfolgreich im Markt eingeführt (Abbildung 4). Darüber hinaus hat Ypsomed die Leistungsfähigkeit aller klinikfertigen Geräte nachgewiesen.

Die markterprobten Geräte, die verfügbaren Leistungsdaten sowie die Unterstützung durch die Geräteexpertinnen und -experten von Ypsomed helfen Pharmapartnern dabei, kostenintensive frühe klinische Studien mit diesen Geräten sicher zu starten und Risiken zu reduzieren.

Autoren

Carolina Canapè

Carolina Canapè
Carolina Canapè, Business Development Lead Digital Health

Carolina Canapè, PhD, MBA, ist eine erfahrene Führungskraft im kommerziellen Bereich mit über 15 Jahren Erfahrung in MedTech und Digital Health. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung und Umsetzung globaler Go-to-Market-Strategien, die Integration digitaler Lösungen und die Förderung von Innovationen in klinischen und kommerziellen Umgebungen. Dr. Canapè ist derzeit Business Development Lead für Digital Health bei Ypsomed AG und verantwortlich für den Ausbau strategischer Partnerschaften sowie kommerzieller Initiativen im Bereich vernetzter Geräte. Zuvor hatte sie leitende Positionen bei IQVIA, GenomSys SA und Bracco Imaging inne, wo sie die globale Geschäftsentwicklung im Bereich Digital Health vorantrieb. Sie promovierte in Molekularer Bildgebung und verfügt über einen MBA. Ihre kombinierte wissenschaftliche und kommerzielle Expertise positioniert sie an der Spitze der digitalen Transformation im Gesundheitswesen und in der klinischen Forschung.

Roger Lüscher

Roger Lüscher, Project Manager for Autoinjectors

Roger Lüscher ist Project Manager für Autoinjektoren bei Ypsomed. Mit mehr als 14 Jahren Erfahrung in der MedTech-Produktentwicklung ist er auf die Leitung mechanischer und mechatronischer Produktplattformprojekte spezialisiert und seit 2017 im Unternehmen tätig. In seiner aktuellen Rolle unterstützt er die strategische Positionierung des Autoinjektors YpsoMate, indem er Geschäftsprozesse an den Bedürfnissen pharmazeutischer Kunden ausrichtet, Innovationen im klinischen und kommerziellen Umfeld vorantreibt und strategische Partnerschaften fördert. Herr Lüscher verfügt über einen MSc in Industrial Management and Manufacturing der ETH Zürich.

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