Unser Werkzeugbau steht für Präzision, Innovation und Teamarbeit. Dass dahinter nicht nur Männer, sondern auch engagierte Frauen mit viel Leidenschaft für Technik stehen, zeigt unser Blick hinter die Kulissen. Victoria, Cheyenne und Monika berichten über ihre Erfahrungen in diesem spannenden Berufsfeld und warum Vielfalt im Werkzeugbau ein echter Mehrwert ist.
Spritzgusswerkzeuge montieren, Maschinen bedienen, Kunststoffteile spritzen. Das klingt nach Männerarbeit? Nicht nur, denn in unserem Werkzeugbau ist auch eine geballte Ladung Frauenpower am Start: Mittlerweile arbeiten sieben Frauen bei uns im Werkzeugbau und leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Spritzgusswerkzeuge.
Eine Lehre als Polymechanikerin
Victoria, Tool Manufacturing Specialist, hat als erste Frau bei Ypsomed eine Lehre als Polymechanikerin absolviert – ein Novum bei Ypsomed. Sie hofft, dass sie damit einen wichtigen ersten Schritt gemacht hat und weitere Frauen sich trauen, ihren Interessen nachzugehen, egal was andere darüber denken: "Frauen können genauso gut technische Berufe erlernen wie Männer – also traut euch, etwas Neues zu probieren, seid neugierig und gebt Vollgas", rät sie jungen Frauen, die sich für eine technische Ausbildung interessieren.
Ein Vorbild für andere Frauen
Für Monika, Mechanical Development Engineer, macht es keinen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau hier arbeitet: "Unser Werkzeugbau funktioniert sehr gut als Team. Solange man höflich und sachlich bleibt, spielt es keine Rolle, ob mehr Männer oder Frauen im Werkzeugbau arbeiten." Sie will zeigen, dass es ganz normal ist, wenn man als Frau in einem von Männern dominierten Umfeld arbeitet: "Für mich bedeutet Frauenpower, dass ich ein Vorbild sein möchte – wir können uns beweisen."
Mit Freude zum Erfolg
Für Cheyenne, Mechanical Design Engineer Manufacturing Equipment, haben sich Fleiss und Ehrgeiz ausgezahlt: Sie hat ihre Lehre mit Bravour bestanden und eine sehr gute Abschlussnote erhalten: "Mit dieser Ausbildung wollte ich mir eine gute Wissensbasis aneignen, um später darauf aufbauen zu können. Durch meine Abschlussnote habe ich bestätigt bekommen, dass sich der Einsatz und das Dranbleiben gelohnt hat." Für sie ist ebenfalls wichtig, die geschlechtsspezifischen Vorurteile zu überwinden und die Zahl der Frauen in diesem Berufsfeld zu steigern: "Ich hoffe, dass ich mehr Frauen dazu ermutigen kann, einen technischen Beruf zu wählen", sagt sie.
Begeisterung für den Werkzeugbau
"Ich finde es toll, dass aus einem Stück Metall oder Aluminium am Ende des Tages ein brauchbares Werkstück entsteht", sagt Victoria über die Faszination Werkzeugbau. Für Cheyenne steht vor allem die Vielfältigkeit der Arbeit im Vordergrund: "Da auch die Betriebsmittelkonstruktion dem Werkzeugbau angegliedert ist, haben wir sehr unterschiedliche Aufträge, die von Bedruckungslehren bis hin zu Steuerungen gehen." Neben der Vielfältigkeit ist auch die Zusammenarbeit ein wichtiger Punkt. "Mich begeistert die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Abteilungen. Als Werkzeugkonstrukteurin habe ich neben meiner eigentlichen Tätigkeit auch noch mit vielen andere Dingen zu tun", sagt Monika über ihre Arbeit und freut sich immer sehr darüber, wenn sie die frisch gespritzten Kunststoffteile in den Händen hält, die sie vor ein bis zwei Jahren selbst mitentwickelt hat.
Monika, Victoria und Cheyenne sind sich einig, dass die Zusammenarbeit sehr angenehm ist: "Alle helfen einander und jeder wird respektiert." Und wenn manchmal ein anderer Denkansatz für ein Problem angewendet wird, schadet das nicht: "Durch viele Individuen entstehen vielfältige und spannende Lösungen, es bringt eine gesunde Mischung ins Team und lässt neue Projekte entstehen".