Neben der Reduktion des Energieverbrauchs ist die Förderung von erneuerbaren Energien ein erklärtes Ziel von Ypsomed. Wir beziehen seit 2021 unseren Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus produzieren wir mithilfe von Photovoltaikanlagen zunehmend eigene erneuerbare Elektrizität direkt an unseren Standorten. Dieses Jahr wurden grosse Solaranlagen an unseren Standorten in Schwerin (DE), Solothurn und Burgdorf in Betrieb genommen.
Unsere Solaranlage in Schwerin
Unsere neue Photovoltaikanlage in Schwerin wurde am 5. April 2024 offiziell in Betrieb genommen. Sie erreicht unter optimalen Bedingungen eine Leistung von 1520 Kilowatt-Peak (kWp) und wir erwarten einen Ertrag von ca. 1 200 000 kWh pro Jahr. Mit Fertigstellung der neuen Halle D sind nochmals 300 000 kWp hinzugekommen. Damit ist das gesamte Dach unseres Werkes in Schwerin mit Photovoltaik ausgestattet.
Die Erträge der Photovoltaikanlage lassen sich gut am Energiebezug ablesen. So reduziert sich der Bedarf an zugekauftem Strom über die Mittagszeit deutlich. Allein in den ersten drei Monaten haben wir so Stromkosten von über 80 000 Euro eingespart.
Zum Vergleich:
Die neue Solaranlage hat eine Spitzenleistung von 1500 kWp und soll rund 1.2 GWh (1 200 000 kWh) pro Jahr leisten. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von rund 400 Haushalten in Deutschland oder 30 % des bezogenen Stroms des Werks Schwerin I im Jahr 2023. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines 4-Personen-Haushalts liegt bei 3000 kWh pro Jahr.
Aktuell sind wir daran, weitere Solaranlagen an unseren Standorten in Burgdorf und Solothurn zu installieren. Dieses Engagement ist Teil unseres NetZero Program.
Unsere Solaranlagen in Solothurn und Burgdorf
Im Sommer 2024 wurden an unseren Schweizer Standorten mehrere grössere Solaranlagen aufgebaut und in Betrieb genommen. In Burgdorf wurden auf beiden Gebäuden zwei Anlagen installiert. Die beiden Anlagen gingen im Juli und August in Betrieb und decken je etwa fünf Prozent des eigenen Strombedarfs ab. In Solothurn wurden die Dächer der Gebäude ebenfalls mit Solarzellen bestückt. Die Dächer der beiden Gebäude mussten zuerst saniert werden, damit über die nächsten Jahrzehnte sicher Strom produziert werden kann.
Die beiden grösseren Anlagen versorgen seit Anfang September Solothurn mit eigenem ökologischem Strom. Die Selbstversorgung liegt hier bei knapp drei Prozent.
Sämtliche Anlagen zusammen liefern ca. 1 GWh Strom im Jahr. Dies entspricht dem Strombedarf von rund 250 Einfamilienhäusern mit vier Personen.