Die erste auf Kreislaufwirtschaft ausgelegte Autoinjektor-Plattform
Die erste auf Kreislaufwirtschaft ausgelegte Autoinjektor-Plattform
Ypsomed bringt mit YpsoLoop die erste Autoinjektor-Plattform auf den Markt, die von Grund auf für die Kreislaufwirtschaft entwickelt wurde. Die beiden Versionen für 1 ml und 2 ml ermöglichen dank eines recyclingfähigen Designs die Rückgewinnung von Materialien durch automatisierte Demontage. Gleichzeitig bieten sie den gewohnten Komfort eines vorgefüllten Zwei-Schritt-Autoinjektors. YpsoLoop lässt sich nahtlos in bestehende Produktionsprozesse integrieren und unterstützt so den Wandel hin zu nachhaltigeren Lösungen in der Medikamentenverabreichung.
Symbolische Stabsübergabe als Abschluss der gemeinsamen Ära
Symbolische Stabsübergabe als Abschluss der gemeinsamen Ära
Mit einem festlichen Uncoupling Event in der neuen Festhalle der BERNEXPO feierte Ypsomed den Abschluss einer über 40-jährigen gemeinsamen Geschichte mit mylife Diabetes Care. Über 1 000 Mitarbeitende genossen einen unvergesslichen Abend voller Freude, Musik und Begegnungen.
Höhepunkt des Abends war das emotionale Gespräch zwischen Simon Michel und Sébastien Delarive, die gemeinsam auf prägende Erlebnisse und Erfolge zurückblickten. Mit der symbolischen Stabsübergabe wünschte Simon Sébastien und dem gesamten Team alles Gute für die Zukunft – ein bewegender Moment, der den Abschluss einer Ära und den Beginn eines neuen Kapitels markierte.
Ypsomed feiert Richtfest für zweites Werk in Schwerin
Ypsomed feiert Richtfest für zweites Werk in Schwerin
Ypsomed hat in Schwerin das Richtfest für ihr zweites Werk mit über 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und dem Bauhandwerk gefeiert. Mit «Schwerin 2» investiert das Unternehmen in den kommenden Jahren über eine halbe Milliarde Franken in neue Produktionshallen und -anlagen, Hochregallager sowie moderne Büro- und Technikgebäude. Das Werk wird nach dem internationalen LEED-Gold-Standard für nachhaltiges Bauen zertifiziert.
Ypsomed erhält FDA-Freigabe für SmartPilot
Ypsomed erhält FDA-Freigabe für SmartPilot
Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) hat die 510(k)-Freigabe für den SmartPilot erteilt, ein von Ypsomed entwickeltes digitales Konnektivitätsmodul. Damit wird der YpsoMate Autoinjektor zu einem vernetzten System, das Injektionsdaten automatisch erfasst und überträgt. Die Freigabe durch die FDA ist ein wichtiger Schritt hin zu digitalen Gesundheitslösungen, die tiefere Einblicke in den Therapieverlauf ermöglichen, objektives Monitoring erlauben und die Therapietreue sowie Behandlungsergebnisse verbessern.
Ypsomed verkauft ihr Diabetes-Care-Geschäft
Ypsomed verkauft ihr Diabetes-Care-Geschäft
Ypsomed und die Burgdorfer TecMed AG unterzeichnen eine Vereinbarung über den Verkauf der Ypsomed Diabetes Care AG für bis zu 420 Millionen CHF inklusive Earn-out. Dem Verkauf war ein monatelanges Bieterverfahren vorausgegangen. TecMed gehört Willy Michel, somit geht das Diabetesgeschäft in die Hände des Firmengründers zurück. Ypsomed will sich künftig auf die Stärkung ihrer führenden Position im Markt für subkutane Selbstinjektionslösungen für Pharma- und Biotechnologieunternehmen konzentrieren.
Zweites Produktionswerk in Schwerin
Zweites Produktionswerk in Schwerin
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung läutet Ypsomed den Bau ihres zweiten Produktionswerks in Schwerin ein. Im Rahmen des Projekts „Schwerin 2” soll der Standort in den kommenden Jahren in zwei Bauetappen vergrössert werden. Durch den Ausbau erhöht Ypsomed ihre Produktionskapazitäten, um der weltweit wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Medizintechnikprodukten für die Selbstmedikation gerecht zu werden.
Einweihung der neuen Produktionshalle in Schwerin
Einweihung der neuen Produktionshalle in Schwerin
Im Oktober 2024 wird in Schwerin die neue Produktionshalle D feierlich eingeweiht. Zu Gast ist die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig. In dem CO2-neutralen Gebäude können in Zukunft jährlich 100 Millionen Autoinjektoren zusätzlich hergestellt werden. Der Ausbau ist zudem mit der Schaffung von 85 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen verbunden.
Weiterer Ausbau des Standortes ab Januar 2025
CEO Simon Michel stellt im Rahmen der Einweihung die weiteren Ausbaupläne für Schwerin vor. Das Projekt "Schwerin 2" sieht in einer ersten, rund zweijährigen Bauphase die Erweiterung der Produktionsfläche um 25'000 Quadratmeter vor. In der zweiten Bauphase, voraussichtlich ab 2027/28, sollen weitere 17'000 Quadratmeter Produktionsfläche hinzukommen. Damit wird sich die Produktionskapazität der Ypsomed Gruppe nach Abschluss des Ausbaus um 400 bis 500 Millionen Pens und Autoinjektoren pro Jahr erhöhen.
In der ersten Bauetappe kommen zunächst rund 350 neue Arbeitsplätze und 20 zusätzliche Ausbildungsplätze hinzu, mit der zweiten Bauetappe werden weitere 300 Arbeitsplätze und 15 zusätzliche Ausbildungsplätze entstehen.
Die Firmenchronik erscheint
Die Firmenchronik erscheint
40 Jahre Ypsomed
Ypsomed feiert 2024 ihr 40-jähriges Bestehen. Wir haben dies zum Anlass genommen, um einen Blick auf unsere Firmengeschichte zu werfen.
Der Solothurner Journalist und Autor Michael Hug hat zahlreiche Interviews mit der Familie Michel und langjährigen Wegbegleitern von Ypsomed und Disetronic geführt. Herausgekommen ist eine rund 260 Seiten starke Firmenchronik, die unsere Geschichte von der Gründung bis heute erzählt.
Das Buch ist im Knapp-Verlag erhältlich.
Ypsomed feiert Geburtstag
Ypsomed feiert Geburtstag
Viel Sonne, Spass und DJ BoBo
Ende August feiert Ypsomed ihr 40-jähriges Firmenjubiläum mit einem grossen Mitarbeiterfest im Attisholz-Areal bei Solothurn. Alle Mitarbeitenden der Schweiz sind mit ihren Familien zu einem bunten Fest mit verschiedenen lokalen Künstlerinnen und Künstlern und einem breiten Unterhaltungsangebot für die ganze Familie eingeladen, insgesamt sind es rund 3500 Gäste. Höhepunkt des Tages ist das Gespräch von CEO Simon Michel mit seinem Vater, Unternehmensgründer Willy Michel. Danach folgt mit dem Konzert des Schweizer Musikers DJ BoBo ein weiteres Highlight.
Ypsomed im Jubiläumsjahr
Ypsomed im Jubiläumsjahr
Firmengründung vor 40 Jahren
Im Juni 2024 jährt sich die Firmengründung von Ypsomed zum 40. Mal.
Das Jubiläum findet im August seinen Höhepunkt in einem grossen Mitarbeiterfest und in einem offiziellen Festakt in Bern.
Es bietet aber auch die passende Gelegenheit, um einen Blick zurückzuwerfen: Der Solothurner Journalist und Autor Michael Hug trägt die Geschichte von Ypsomed und ihrer Vorgängerfirma Disetronic in einer Firmenchronik zusammen. Ausschnitte davon sind in unserer 40 Jahre-Jubiläumsreihe nachzulesen.
Verkauf Nadel-Geschäft
Verkauf Nadel-Geschäft
Ypsomed verkauft Geschäftsbereiche Pen-Nadeln und Blutzuckermessgeräte
Ypsomed vereinbart mit dem italienischen Unternehmen Medical Technology and Devices S.p.A. (MTD) die Übertragung der Geschäftsbereiche Pen-Nadeln und Blutzuckermessgeräte (BGM). Mit diesem Schritt wird sich Ypsomed noch stärker auf die Weiterentwicklung und Vermarktung der innovativen Insulinpumpenlösung mylife Loop konzentrieren.
Ypsomed hat mit MTD eine schrittweise Übergabe des Geschäfts bis Mitte 2025 vereinbart, um die Versorgung von Menschen, die mit Pen-Nadeln Insulin und andere Hormone verabreichen, sicherzustellen. Während einer Übergangsphase wird Ypsomed als Auftragsherstellerin weiter Pen-Nadeln produzieren und Dienstleistungen erbringen, um einen nahtlosen Transfer zu ermöglichen.
Meilenstein für SoloStar
Meilenstein für SoloStar
Der ein milliardste SoloStar
Seit Oktober 2009 produziert Ypsomed im Werk in Solothurn Pen-Komponenten für den SoloSTAR. Ende 2023 wird die Marke von einer Milliarde Pens erreicht. In den zurückliegenden 14 Jahren haben über 100 Mitarbeitende rund 18'000 Tonnen Granulat, 11 Milliarden Einzelteile auf 72 Spritzgusswerkzeugen verarbeitet.
Der SoloSTAR wird von Sanofi unter anderem für die Verabreichung von Lantus und Toujeo verwendet, die weltweit in der Behandlung von Typ 2 Diabetes eingesetzt werden.
Wahl in den Nationalrat
Wahl in den Nationalrat
Simon Michel wird in den Schweizer Nationalrat gewählt
Simon Michel, CEO von Ypsomed, setzt sich als Kandidat der liberalen Partei FDP im Kanton Solothurn gegen eine starke Konkurrenz durch und gehört zu den wenigen Abgeordneten im Schweizer Parlament, die ein grosses Unternehmen leiten. Im Nationalrat ist er Mitglied der Aussenpolitischen Kommission.
Zuvor war Simon Michel von März 2017 bis Ende Januar 2024 für die FDP im Solothurner Kantonsrat, wo er Mitglied der Finanzkommission war.
mylife Loop für Schwangere
mylife Loop für Schwangere
Erste AID-Lösung für schwangere Frauen mit Typ-1-Diabetes
Schwangere Frauen mit Typ-1-Diabetes und ihre Babys profitieren von der Anwendung eines Systems zur automatisierten Insulindosierung (AID) auf Basis des CamAPS FX Algorithmus. Das zeigt eine Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wird.
Der CamAPS FX Algorithmus ist der bislang erste und einzige Algorithmus in Europa, der für Schwangere mit Typ-1-Diabetes zugelassen ist und mylife Loop die erste AID-Lösung für schwangere Frauen mit Typ-1-Diabetes.
YpsoMate für Novo Nordisk
YpsoMate für Novo Nordisk
Ypsomed schliesst langfristigen Liefervertrag für grosse Mengen von Autoinjektoren ab
Die Autoinjektoren werden für die Verabreichung von Medikamenten zur Selbstbehandlung in verschiedenen Stoffwechselindikationen eingesetzt. Um die auf dem Modell YpsoMate
1 ml Autoinjektor basierenden Geräte in grossen Stückzahlen ausliefern zu können, erhöht die Firma ihre Produktionskapazitäten bis 2030 signifikant.
Der Abschluss dieses Vertrags ist ein Meilenstein für Ypsomed
Simon Michel, CEO von Ypsomed
Dieser wichtige Meilenstein wird von der Börse entsprechend honoriert.
Produktion Lochbach
Produktion Lochbach
Ypsomed eröffnet feierlich die modernisierte und erweiterte Produktionsstätte an der Lochbachstrasse 26 in Burgdorf
In dem für rund 10 Millionen Franken modernisierten und erweiterten Produktionsgebäude sind über 50 Spritzguss- und Montageanlagen für den Autoinjektor YpsoMate sowie die Insulinpumpe YpsoPump untergebracht. Die Neu- und Umbauarbeiten haben rund zehn Monate gedauert. Neben einem stirnseitigen Anbau für den Werkzeugunterhalt wurde die gesamte Haustechnik des Gebäudes unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten erneuert. Die Büros, Garderoben- und Pausenräume für die Mitarbeitenden wurden modernisiert.
Mit den Investitionen richten wir den Standort für die nächsten 20 Jahre aus. Wir haben aber nicht nur Geld in die Hand genommen und umgebaut, sondern wir haben diese Gelegenheit genutzt, um unsere Abläufe zu optimieren und die Kapazitäten zu erweitern,
erklärte Simon Michel, CEO Ypsomed, an der Eröffnungsfeier.
An der Eröffnungsfeier nahmen rund 100 Gäste teil, darunter Regierungsrat Christoph Ammann und der Burgdorfer Stadtpräsident Stefan Berger.
EcoVadis Silbermedaille
EcoVadis Silbermedaille
Nachhaltigkeitsmanagement ausgezeichnet
Ypsomed wurde von der unabhängigen Bewertungsagentur EcoVadis mit der Silbermedaille für ihr Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet. Damit gehört Ypsomed weltweit zu den Top 25 % der Branche “Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Instrumenten und Zubehör”. Als herausragend bewertet wurde insbesondere Ypsomeds Leistung im Bereich Umweltschutz, wie das NetZero Programm. Massgeblich dazu beigetragen hat aber auch das Engagement in den Bereichen “Arbeits- und Menschenrechte”, “Ethik” sowie “Nachhaltige Beschaffung”.
Neuer Partner S3 Connected Health
Neuer Partner S3 Connected Health
Ypsomed treibt Digital Health Angebot voran
Ypsomed geht eine Partnerschaft mit S3 Connected Health ein, mit dem Ziel, das digitale Gesundheitsangebot für Pharmaunternehmen zu erweitern und so Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Krankheiten zu unterstützen.
Die neue Plattform wird unseren Kunden aus der Pharma- und Biotechnologiebranche ermöglichen, ohne lange Entwicklungszeiten integrierte Geräte- und Digital-Health-Lösungen auf den Markt zu bringen, die die Therapieergebnisse und die Lebensqualität ihrer Patientinnen und Patienten weiter verbessern können. Dieses neue Produktangebot ergänzt unser bestehendes Produktportfolio und unsere Partnerschaften im Bereich der vernetzten Geräte und der digitalen Gesundheit. Wir wollen damit unsere Position im Bereich Digital Health weiter stärken und unseren Kunden den bestmöglichen Nutzen bieten
Ulrike Bauer, Chief Business Officer Delivery Systems.
In China für China
In China für China
Spatenstich für ein eigenes Produktionswerk in China
Am 25. April 2023 findet im Changzhou National Hi-tech District der Spatenstich für das neue Produktionswerk von Ypsomed statt. Um den rasant wachsenden chinesischen Markt für Injektionssysteme effizient bedienen zu können, investiert Ypsomed in das neue Produktionswerk in einer ersten Phase über CHF 35 Mio. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2024 aufgenommen werden.
In China für China
“Der chinesische Markt wächst rasant und die Anzahl unserer lokalen Kundenprojekte steigt stetig. Aufgrund dieses Wachstumspotenzials ist der Aufbau einer Produktionsstätte vor Ort für uns naheliegend. Wir verschieben keine Kapazitäten aus Europa, sondern erweitern sie. Mit unserem neuen Produktionswerk in China sind wir näher an unseren chinesischen Kunden und verkürzen die Lieferketten beträchtlich, was auch unseren CO2-Fussabdruck weniger belasten wird”,
begründet CEO Simon Michel den Schritt nach China.
Ausbau Schwerin
Ausbau Schwerin
Erweiterung der Produktionskapazitäten in Deutschland
Ypsomed baut in Schwerin eine neue Produktionshalle und schafft 60 neue Arbeitsplätze. Mit einem feierlichen Spatenstich gibt das Unternehmen am 5. Mai 2023 das Startsignal für den Bau von 3.300 Quadratmetern zusätzlicher Produktionsfläche und weiteren 1.600 Quadratmetern für Lagerkapazitäten und Logistik. Nach einjähriger Bauzeit soll die Fertigung aufgenommen werden.
Wir haben in Schwerin optimale Bedingungen, um unser Werk zu vergrössern und planen bereits weitere Investitionen. Unsere Aufgabe liegt darin, dass wir unsere Produktionskapazitäten rechtzeitig an die enorme Nachfrage anpassen können
erklärt Simon Michel, CEO von Ypsomed.
Nachfrage nach Autoinjektoren steigt rasant
Mit dem Produktionsausbau soll zunächst die steigende Nachfrage nach Autoinjektoren bedient werden. Hintergrund ist der Trend zu flüssigen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln, von denen viele nicht mehr geschluckt werden können, sondern gespritzt werden müssen. Zudem geht der Trend hin zur Selbstbehandlung. Immer mehr chronische Krankheiten können mit Autoinjektoren von zu Hause aus selbst behandelt werden. Diese Entwicklungen lassen den Markt für Autoinjektoren rasant wachsen.
Partnerschaft mit CamDiab
Partnerschaft mit CamDiab
Ypsomed kooperiert mit CamDiab Ltd. bei der Einführung einer automatisierten Insulinabgabe über das Smartphone
Ypsomed startet eine Kooperation mit CamDiab Ltd., der Entwicklerin von CamAPS FX, einer App zum Steuern einer Insulinpumpe mittels einem adaptiven Hybrid-Closed-Loop-System.
Die Lösung bietet Anwenderinnen und Anwendern einer mylife YpsoPump die Möglichkeit, ihren Glukosespiegel besser zu steuern und von einem einzigartigen, selbstlernenden und adaptiven Algorithmus zu profitieren, der auf dem Smartphone läuft.
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit CamDiab Ltd., einem Vorreiter bei der Entwicklung von interoperablen Loop-Systemen. Gemeinsam können wir einen weiteren Schritt in Richtung unseres gemeinsamen Ziels gehen – das Leben von Menschen mit Diabetes so einfach wie möglich zu gestalten. Wir freuen uns auf die Einführung dieser Lösung über die kommenden Monate, zunächst für Android und später im Jahr auch für iOS
Simon Michel, CEO von Ypsomed
Verkauf von DiaExpert
Verkauf von DiaExpert
Ypsomed trennt sich vom Grosshandelgeschäft
Ypsomed hat sich entschieden, den Fokus auf das Infusionsgeschäft zu legen und sich vom Grosshandelgeschäft DiaExpert zu trennen. Mit dem Verkauf von DiaExpert an Mediq konzentriert sich Ypsomed verstärkt auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von eigenen hochwertigen Medizintechnikprodukten für Menschen mit chronischen Krankheiten.
FSL 3 für mylife Loop zugelassen
FSL 3 für mylife Loop zugelassen
FreeStyle Libre 3 wird für mylife Loop zugelassen
Ypsomed gibt im November 2022 bekannt, dass der FreeStyle Libre 3 Sensor von Abbott in Deutschland nun für die Anwendung im mylife Loop System zugelassen ist. Die mylife YpsoPump und der mylife CamAPS FX Algorithmus von CamDiab bilden zusammen mit dem FreeStyle Libre 3 eine intelligente und automatisierte Insulindosierung (AID), die Menschen mit Typ 1-Diabetes dabei helfen soll, ihre Glukosewerte besser zu kontrollieren und die Last des täglichen Diabetesmanagements zu verringern.
Vorteile im täglichen Leben
Ypsomed hat bereits im Frühsommer zusammen mit CamDiab die mylife Loop Lösung auf den Markt gebracht und mittlerweile in mehreren Ländern lanciert. Die Anwenderinnen und Anwender berichten von mehr Freiheit in ihrem täglichen Leben: Sie haben mehr Zeit für ihre Familien, sind aktiver und können nachts besser schlafen. Eltern von Kindern mit Diabetes gibt die automatisierte und selbstlernende Lösung eine gute Übersicht und Kontrolle, denn sie können über das Smartphone jederzeit die Glukosewerte ihres Kindes einsehen und bei Bedarf entsprechend reagieren.
Wahlmöglichkeit für Menschen mit Diabetes
Anwenderinnen und Anwender des mylife Loop Systems haben damit erstmalig die Möglichkeit zwischen zwei Sensoren, dem Dexcom G6 und dem FreeStyle Libre 3, zu wählen.
mylife Loop mit dem FreeStyle Libre 3-Sensor ist zunächst in Deutschland verfügbar, weitere europäische Länder folgen im Jahr 2023.
Partnerschaft mit Sidekick
Partnerschaft mit Sidekick
Ypsomed kooperiert mit Sidekick Health, einem führenden Anbieter digitaler Therapien
Durch die Kooperation mit Sidekick Health erweitert Ypsomed ihr Angebot von innovativen Injektionssystemen und Dienstleistungen. Die Kombination der Injektionssysteme von Ypsomed mit der Expertise von Sidekick in den Bereichen Digital Health, Verhaltensökonomie und Gamification soll Menschen mit chronischen Erkrankungen ein motivierendes und personalisiertes Patientenerlebnis bieten. Pharmakunden wird damit ein schlüsselfertiges, digitales Therapiemanagementsystem zur Verfügung stellt.
Die Partnerschaft mit Sidekick ist für Ypsomed ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Anbieterin von integrierten Gesundheitsdienstleistungen. Das Dienstleistungsangebot im Bereich Digital Health wird mit weiteren Partnerschaften ausgebaut, um die Bedürfnisse eines wachsenden Marktes zu erfüllen.
Rücktritt des Firmengründers
Rücktritt des Firmengründers
Firmengründer Willy Michel tritt zurück
An der Generalversammlung vom 29. Juni 2022 steht Firmengründer Willy Michel im Mittelpunkt. Dieser hat sich entschieden, den „Stab“ weiterzugeben und nicht zur Wiederwahl anzutreten. Bereits im Mai 2022 wurde er vom Verwaltungsrat zum Ehrenpräsidenten der Ypsomed Gruppe gewählt und nun mit einem feierlichen Rahmenprogramm an der Generalversammlung verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Gilbert Achermann an, der neu zum Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt wird.
Dr. h.c. Willy Michel als Ehrenpräsident geehrt
Dr. h.c. Willy Michel als Ehrenpräsident geehrt
Dr. h.c. Willy Michel trat an der Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl als Verwaltungsratspräsident an und wurde als Ehrenpräsident der Ypsomed geehrt
Willy Michel gehörte bis April 2003 der Konzernführung der Disetronic Holding AG an und war von 2003 bis August 2011 nicht exekutiver Verwaltungsratspräsident der Ypsomed Holding AG. Von August 2011 bis Juni 2014 war Willy Michel Delegierter des Verwaltungsrates und CEO der Ypsomed Holding AG und der Ypsomed Gruppe. Von Juli 2014 bis Juni 2022 war er als nicht exekutiver Verwaltungsratspräsident der Ypsomed Holding AG tätig.
In Würdigung und Verdankung des lebenslangen, unternehmerischen und erfolgreichen Engagements und in Anerkennung seiner jahrzehntelangen Verdienste als Verantwortungsträger rund um Ypsomed und vormals Disetronic wurde Dr. h.c. Willy Michel am 17. Mai 2022 vom Verwaltungsrat zum Ehrenpräsidenten der Ypsomed Gruppe ernannt, was mit keiner Organfunktion verbunden ist.
Vernetzter Autoinjektor
Vernetzter Autoinjektor
Der YpsoMate On ist der weltweit erste Autoinjektor mit integrierter Konnektivität
Ypsomed stellt den weltweit ersten Autoinjektor für vorgefüllte Spritzen mit integrierter Konnektivität vor. Der YpsoMate On vereint die Vorteile des bewährten YpsoMate Autoinjektors mit den Möglichkeiten digitaler Therapieunterstützung. Das Medizingerät folgt einem Eco-Design-Prinzip, welches das einfache Recycling elektronischer Komponenten ermöglicht und die Verwendung nachhaltiger Komponenten begünstigt.
Gründung der Alliance to Zero
Gründung der Alliance to Zero
Ypsomed gründet zusammen mit weiteren sieben Unternehmen die Alliance to Zero
Acht Unternehmen schliessen sich entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette zusammen und gründen die Alliance to Zero. Die Alliance ist eine gemeinnützige Mitgliedervereinigung für Unternehmen entlang der Lieferkette für pharmazeutische Produkte. Sie unterstützt Unternehmen im Pharma- und Biotech-Sektor, um ihnen den Übergang zu Netto-Null-Emissionen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu erleichtern.
Erster CO2-neutraler YpsoMate
Erster CO2-neutraler YpsoMate
Ypsomed entwickelt den weltweit ersten CO2-neutralen Autoinjektor
Ypsomed entwickelt den weltweit ersten CO2-neutralen vorgefüllten Autoinjektor, basierend auf der YpsoMate Plattform. Der neue Autoinjektor ist aus alternativen Bio-Polymeren gefertigt und setzt beim neuartigen Verpackungsdesign das Prinzip der Kreislaufwirtschaft um.
Wir müssen Verantwortung für die Umweltauswirkungen unserer Produkte übernehmen. Deshalb entwickeln wir Injektionssysteme, welche die Auswirkungen der Selbstmedikation auf die Umwelt minimieren,
erläutert Simon Michel, CEO von Ypsomed, die Vision von CO2-neutralen Injektionssystemen.
Partnerschaft mit Dexcom
Partnerschaft mit Dexcom
Erster Schritt hin zu einem Hybrid Closed Loop System
Ypsomed und DexCom Inc., der weltweit führende Anbieter von kontinuierlichen Glukosemesssystemen (CGM), geben ihre Partnerschaft zur Etablierung eines Hybrid Closed Loop Systems bekannt. Die Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung einer individualisierbaren Diabetestherapie. In einem ersten Schritt werden die Glukosedaten des CGM-Sensors direkt in die mylife App integriert.
Diese Partnerschaft mit Dexcom ist ein wichtiger Meilenstein in der Verbesserung der Diabetestherapie und stärkt unsere Produktproposition weiter. Wir sind beeindruckt von der Qualität und dem Engagement von Dexcom und freuen uns, gemeinsam mit dem CGM-Marktführer einen Beitrag für Menschen mit Diabetes zu leisten,
Simon Michel, CEO Ypsomed
Modernster Werkzeugbau
Modernster Werkzeugbau
Ypsomed eröffnet am Hauptsitz in Burgdorf den Neu- und Umbau.
Mit dem Ausbau an der Brunnmattstrasse sichert sich Ypsomed zusätzliche Kapazitäten und Arbeitsplätze, um auch in Zukunft in der Schweiz weiter wachsen zu können.
Durch den Neu- und Umbau wird der Werkzeugbau, in dem die Spritzguss-Werkzeuge hergestellt und validiert werden, modernisiert und erweitert. Ebenfalls erneuert und ausgebaut wird das Labor, in dem die Produkte vor allem in der Entwicklungsphase getestet werden. Neben dem erweiterten Werkzeugbau und dem ausgebauten Labor entstehen rund 100 zusätzliche Büroarbeitsplätze sowie Räume für Schulungen und kreative Workshops.
Produktionsstart in Schwerin
Produktionsstart in Schwerin
Ypsomed eröffnet in Norddeutschland ein neues Produktionswerk
Am 22. August 2019 erfolgt nach rund zweijähriger Bauzeit die feierliche Eröffnung des neuen Produktionswerks im norddeutschen Schwerin. In Anwesenheit von Gästen aus Wirtschaft und Politik eröffnet Simon Michel gemeinsam mit Jens Spahn, dem damaligen Bundesgesundheitsminister, und Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, den offiziellen Eröffnungsakt.
Der erste YpsoMate
Der erste YpsoMate
Erster Markteintritt des YpsoMate Autoinjektors von Ypsomed
Der erste kommerzielle Markteintritt des Autoinjektors YpsoMate im Jahr 2018 ist das Ergebnis des 2013 gestarteten Hulio®-Projekts, einer Zusammenarbeit mit der Terumo Corporation, einer weltweit führenden Herstellerin und Vertreiberin von Medizinprodukten.

Der YpsoMate ist ein automatisiertes Einweg-Injektionsgerät für vorgefüllte Glas- oder Polymerspritzen mit einem Volumen von 1 ml. Der Autoinjektor ist für alle Patientengruppen geeignet. Die Handhabung ist einfach: Zuerst wird die Schutzkappe abgenommen. Durch Aufdrücken auf die Haut wird anschliessend die Injektion ausgelöst.
Der YpsoMate ist ergonomisch und bequem konzipiert und ermöglicht den Patientinnen und Patienten so eine einfache und sichere Selbstbehandlung.
Lancierung mylife YpsoPump
Lancierung mylife YpsoPump
Mit einer eigenen Insulinpumpe kehrt Ypsomed zu ihren Wurzeln zurück
Im Sommer 2016 lanciert Ypsomed die neue mylife YpsoPump, die unter Leitung ihres langjährigen Spezialisten Jürg Steck entwickelt worden ist. Damit kehrt sie in den Geschäftsbereich zurück, der ehemals Disetronic gross gemacht hat.
Für die mylife YpsoPump setzt Ypsomed auf einen mechanischen Antrieb und einen Elektromotor. So entsteht die neue mylife YpsoPump mit Touchscreen, Elektromotor und einem selbst entwickelten Getriebe.
Damit kehrt das Unternehmen dreizehn Jahre nach dem Verkauf von Disetronic an Roche wieder ins Geschäft mit einem eigenen Insulinpumpensystem zurück.
Simon Michel wird CEO
Simon Michel wird CEO
Der Sohn des Firmengründers übernimmt das Ruder
Simon Michel übernimmt am 1. Juli 2014 von seinem Vater Willy Michel die operative Führung des Ypsomed Konzerns.
Mein Vater hat die Firma von 2012 bis 2014 im Chairman Style geführt. Er war ein bis zwei Tage im Geschäft und liess uns ansonsten arbeiten. Das war perfekt für den Übergang. So konnte ich im Juli 2014 nahtlos übernehmen,
sagt Simon Michel.
Der Vater übernimmt das Verwaltungsratspräsidium.
Lancierung OmniPod
Lancierung OmniPod
Ypsomed vertreibt exklusiv eine neuartige Insulinpumpe aus den USA
Im Januar 2010 sichert sich Ypsomed den Vertrieb der neuen Patch-Pumpe "Omnipod" von Insulet in Europa, China und Australien. Der mylife OmniPod wird direkt an der Einstichstelle auf die Haut geklebt und gilt als das iPhone unter den Insulinpumpen.
Ich konnte die Leute von Insulet überzeugen, dass wir das beste Vertriebsnetz in Europa und als Firma eine breite Erfahrung mit Pumpen haben.
Simon Michel
Dank dem Insulet-Vertrag gewinnt Ypsomed Zeit, um das Pen-Geschäft mit dem Plattformenmodell neu aufzustellen und die Entwicklung ihrer eigenen Insulinpumpe voranzutreiben.
Bis 2018 baut Ypsomed im Geschäft mit dem mylife OmniPod eine Kundschaft von 70 000 Patienten auf.
Der erste ServoPen
Der erste ServoPen
Bereits 2005 haben die Vorarbeiten für die Entwicklung der ersten Plattform für den ServoPen begonnen. 2010 sind nun die ersten ServoPens marktreif und mit dem Gansulin Insulinpen von Dongbao wird erstmals ein Produkt basierend auf dem ServoPen lanciert.
Simon Michel kommt zu Ypsomed
Simon Michel kommt zu Ypsomed
Der Sohn von Firmengründer Willy Michel tritt in die Firma ein
Im Oktober 2006 tritt Simon Michel eine Stelle in der Unternehmensentwicklung von Ypsomed an. Er ist 29 Jahre alt, verheiratet, und hat bereits in den vergangenen fünf Jahren als Beisitzer an den Verwaltungsratssitzungen von Ypsomed teilgenommen. Nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule St. Gallen fünf Jahre zuvor hat er beim Telekommunikationsanbieter Orange Berufserfahrung gesammelt.
Schwierige Zeiten
Schwierige Zeiten
Sanofi kündigt Vertrag
Im Frühling 2006 gibt Sanofi bekannt, dass sie den Exklusivvertrag mit dem Schweizer Pen-Hersteller kündigt. Der Aktienkurs von Ypsomed halbiert sich innert neun Monaten. Es beginnt eine längere Durststrecke, die Ypsomed nutzt, um die Weichen neu zu stellen.
Erster Ypsomed Innovationspreis
Erster Ypsomed Innovationspreis
Ypsomed fördert Innovationen
Auch ausserhalb des eigenen Unternehmens fördert Ypsomed Innovationen: 2006 wird der erste Ypsomed Innovationspreis vergeben.
Ausgezeichnet werden Unternehmensideen, die aus Projekten von Fachhochschulen und Universitäten hervorgehen. Erste Preisträgerin ist die Forscherin Eliane Müller von der Universität Bern, die ein Verfahren entwickelt hat, mit dem Tierversuche reduziert werden können und aus dem die Firma CellnTec hervorgegangen ist.
Der Ypsomed Innovationspreis wird alle zwei Jahre vom Ypsomed Innovationsfonds an herausragende Forschungsarbeiten vergeben, die innovative und wirtschaftlich umsetzbare Verfahren, Methoden, Produkte oder Dienstleistungen zum Inhalt haben.
Einführung des Plattform-Modells
Einführung des Plattform-Modells
Basis für den Erfolg von Ypsomed
Die Einführung von Plattformen legt die Basis für den späteren Erfolg von Ypsomed. Bisher wurden die Pens jeweils aufgrund der Anforderungen eines Pharmaunternehmens als Massanfertigungen entwickelt. Meist bezahlte der Kunde diesen Prozess, der in der Regel zwei bis drei Jahre in Anspruch nahm. Das Plattformenmodell, ursprünglich von der Autoindustrie erfunden, verfolgt einen anderen Ansatz. Ein Pen wird entwickelt, geprüft und patentiert. Es wird auch eine kleine Produktionsanlage gebaut.
Entwicklung in Monaten statt Jahren
Jede Plattform deckt einen Bereich von Anwendungen ab. Diese unterscheiden sich beispielsweise darin, wie gross die gespritzten Dosen sein müssen, wie oft ein Pen verwendet werden kann oder welche chemischen Eigenschaften ein Wirkstoff hat. Von dem Basismodell der Plattform aus, reichen wenige Anpassungen, um dem Kunden die Ausführung zu liefern, die er braucht. Die Entwicklungszeit verkürzt sich so von mehreren Jahren auf wenige Monate.
Produktion neu denken
Ab 2006 setzt Ypsomed voll auf Produkt-Plattformen. Der Grundstein wurde aber bereits kurz nach der Gründung im Jahr 2003 gelegt, als ein Entwicklungsteam vom damaligen CEO Matthew Robin vom Tagesgeschäft befreit wurde und den Auftrag erhielt, ausserhalb bisheriger Kategorien über die Produktion von Pens nachzudenken.
Börsengang Ypsomed
Börsengang Ypsomed
Ypsomed wächst rasant und verzeichnet steigende Kurse
Beim Start zählt Ypsomed 540 Angestellte. Im Sommer 2004 liegt der Umsatz bei 200 Millionen Franken und die Belegschaft ist bereits auf 800 Personen angewachsen. Alle Prognosen gehen von zweistelligen Wachstumsraten aus. Die neue Firma ist schon nach dem ersten Betriebsjahr auf fremdes Geld angewiesen, um das Wachstum zu finanzieren. Nach dem Börsengang von Disetronic, läuft auch dieser Börsengang erfolgreich. Die Aktie steigt innerhalb von zwei Jahren von 68 auf 220 Franken.
Im gleichen Jahr wird die aus Hoechst hervorgegangene Aventis vom französischen Konkurrenten Sanofi übernommen.
Aus Disetronic wird Ypsomed
Aus Disetronic wird Ypsomed
So kommt Ypsomed zu ihrem Namen
Nach dem Verkauf von Disetronic an Roche braucht die Nachfolgefirma einen neuen Namen. In Anlehnung an das lateinische Wort "Ipso" für "Selbst" und "med" für Medikation wird sie Ypsomed heissen.
"Ipso" ist lateinisch und bedeutet "selbst". Das passt zu den Geräten, mit denen sich Menschen mit chronischen Krankheiten ihre Medizin selbst verabreichen können. Allerdings soll der erste Buchstabe nicht ein I, sondern ein Y sein. Der Name ist für die Markenbildung bestens geeignet, weil er zahllose Kombinationen mit dem Präfix "Ypso" zulässt.
Ausserdem versinnbildlicht der Firmenname in perfekter Weise das Kerngeschäft von Ypsomed: Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die es Patientinnen und Patienten erlauben, sich auf einfache und sichere Art selbst Medikamente zu verabreichen.
Roche kauft Disetronic
Roche kauft Disetronic
Roche kauft Disetronic für 1,6 Milliarden Franken
Am 9. Februar 2003 wird der Verkauf von Disetronic an Roche besiegelt. Der Basler Pharmakonzern ist vor allem an der Insulinpumpe von Disetronic interessiert und bietet 1,6 Milliarden Franken für den Kauf aller Aktien. Willy Michel kauft die für Roche uninteressante Pen-Sparte für 425 Millionen Franken postwendend zurück.
393 Aktionäre nehmen am Mittwoch, 23. April 2003 an der letzten Generalversammlung von Disetronic teil. Damit wird der Verkauf von Disetronic und der Rückkauf der Sparte Pens formell abgeschlossen. Allein in Burgdorf wechseln 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Arbeitgeber.
Start ins Pen-Geschäft
Start ins Pen-Geschäft
Rasantes Wachstum und Expansion nach Solothurn
Ypsomed stellt exklusiv für das Pharmaunternehmen Aventis Pens her. Weil dessen Langzeitinsulin einen unglaublichen Boom erlebt, wächst Ypsomed in den ersten Jahren fulminant und ist mit einer hohen Nachfrage konfrontiert. Die Firma expandiert nach Solothurn, um ihren Platzbedarf zu decken.
Auf dem Gelände der ehemals berühmten «Autophon», einer Herstellerin von Telefonapparaten und Funkgeräten, kauft Ypsomed den «Bau 10».
Thomas Meyer wird CEO
Thomas Meyer wird CEO
Willy Michel übergibt an Thomas Meyer
Im April 2000 übergibt Willy Michel, der sich seit längerer Zeit aus dem operativen Geschäft zurückziehen möchte, erstmals die Leitung der Firma an seinen langjährigen Vertrauten Thomas Meyer. Jetzt wird die Aufteilung der Firma in die Sparten Pumpen und Pens vorangetrieben.
Börsengang Disetronic
Börsengang Disetronic
Disetronic startet fulminant an der Börse
Am 13. Juni 1996 werden die Disetronic-Aktien zum ersten Mal an der Schweizer Börse gehandelt. Die Aktie wird für 2350 Franken ausgegeben und steigt innert kürzester Zeit auf fast 3000 Franken an. Schon im darauf folgenden Jahr überschreitet Disetronic die Schwelle von 100 Millionen Franken Umsatz und beschäftigt über 400 Mitarbeitende.
Bau der Disetronic Firmenzentrale
Bau der Disetronic Firmenzentrale
Ein Neubau markiert den Erfolg von Disetronic
Disetronic errichtet am Standort beim Bahnhof Oberburg für 20 Millionen Franken einen charakteristischen Neubau, der bis heute der Firmenhauptsitz von Ypsomed ist. Das Gebäude mit 7200 Quadratmetern Fläche war nötig geworden, weil die Firma sonst aus allen Nähten geplatzt wäre.
Eine Pumpe für Hoechst
Eine Pumpe für Hoechst
Das Pharmaunternehmen Hoechst setzt auf die Burgdorfer Insulinpumpe
Beim deutschen Pharmaunternehmen Hoechst erkennt der Manager Dieter Schäfer das Potenzial des «MRS-Infusors» und schliesst einen Exklusivvertrag mit der Disetronic AG ab. Kurz darauf wird in der Nachbarschaft von Hoechst in Frankfurt die erste Tochtergesellschaft gegründet. Der Vertrag besiegelt den geschäftlichen Durchbruch von Disetronic. Ab jetzt wächst die Firma rasant.
Gründung Disetronic
Gründung Disetronic
Disetronic startet als Projekt zweier Brüder und dreier Wissenschaftler
Am 6. Juni 1984 vermeldet das Handelsamtsblatt die Existenz der Disetronic AG Burgdorf. Hinter dem neuen Unternehmen stecken fünf Personen: Der Pharmareferent und Ideengeber Willy Michel, sein Bruder, der Physiker Peter Michel, die beiden Physiker Peter Raemy und Urs Jenzer sowie der Diabetologe Heinz Süsstrunk.
Die Wissenschaftler haben sich vorgenommen, die kleinste Insulinpumpe der Welt zu bauen.
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