YpsoStories

Steigende Nachfrage an flexiblen Mengen

Neue, spezifische Medikamente für eine Vielzahl an Autoimmun-Erkrankungen sind in der Pipeline der Pharma- und Biotechfirmen. Dies sorgt für Veränderung: Viele neue Medikamentenhersteller, viele neue Medikamente und neue Anforderungen an Injektionssysteme. Wer mitspielen will, muss flexibel sein und die notwendigen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten zur Verfügung stellen können.

YpsoMate® und der Patch-Injektor YpsoDose®
YpsoMate® und der Patch-Injektor YpsoDose®

Lebt man aktuell mit einer Autoimmun-Erkrankung, zum Beispiel Rheumatoider Arthritis, gibt es in der Therapie eine beschränkte Anzahl von Medikamenten, wobei ein Medikament für eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt wird. Dies ändert sich. Eine Vielzahl neuer, sehr spezifischer Medikamente wird entwickelt und kommt in den nächsten Jahren auf den Markt. Die neuen Medikamente sind jeweils auf eine bestimmte Erkrankung ausgerichtet. Das führt dazu, dass sich der entsprechende Markt diversifiziert und mehr Pharmafirmen eine grössere Anzahl von Medikamenten, jedoch in kleineren Stückzahlen, anbieten werden. Das ist gut für den Markt und die Patienten, jedoch auch eine Herausforderung für die Hersteller von Injektionsgeräten, denn es ändert sich auch der Anspruch an die Injektionsgeräte selbst. Neue Medikamente müssen nicht mehr so häufig injiziert werden, dafür in höheren Injektionsvolumen. Zudem werden manche neue Medikamente dickflüssiger. Schon länger beobachten wir den Trend hin zu Autound Patch-Injektoren. Produkte wie der YpsoMate in seinen Varianten und der Patch-Injektor YpsoDose gewinnen so an Bedeutung und Potenzial. Generell sind dadurch eine gesteigerte Effizienz in der Erstellung von Produktvarianten und dem­ent­sprech­end eine grössere Flexibilität in der Produktion gefragt.

Flexible Produktionssysteme

Bei der flexiblen Produktion kundenspezifischer Varianten spielt uns unsere Plattformstrategie in die Hände. Schon heute können wir eine Vielzahl unterschiedlicher Kundenprojekte für verschiedene Produktvarianten bedienen. Die neuen Medikamente im Markt und die vielen neuen Pharmafirmen bringen uns eine Vielzahl neuer Kundenprojekte für unsere Plattformprodukte.

“Produktionssystem 2020” als nächster Schritt

Um auch in Zukunft die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden bedienen zu können, optimieren wir unsere Produktionsprozesse laufend. Der nächste Schritt in der flexiblen Produktion der Plattformprodukte ist die Implementierung unseres “Produktionssystems 2020”. Mit diesem neuen Ansatz sind wir künftig noch besser aufgestellt, wenn es um die Bedienung der massiv erhöhten Va­ri­an­ten­viel­falt und flexibler Bestellmengen geht. Das “Produktionssystem 2020” sieht vor, die Durchlaufzeiten in der Produktion zu verkürzen, den Planungsaufwand durch selbststeuernde Regelkreise zu verringern und den Warenfluss zu optimieren.

Standort Schwerin verdoppelt Kapazität

Neues Produktionswerk in Schwerin
Neues Produktionswerk in Schwerin

Mit dem Produktionsstart am neuen Standort Schwerin in Nord­deutsch­land verdoppeln wir annähernd unsere Produktionskapazität. Nach Bedarf kann die Produktion in Schwerin durch die Spiegelung des Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­des nochmals vergrössert werden. Somit können wir auch langfristig den steigenden Bedarf an Injektions- und In­fu­sions­systemen problemlos bedienen. Die hochautomatisierte Aus­stat­tung in Schwerin sowie die Einrichtung eines voll funktionsfähigen Reinraums werden es uns erlauben, kurzfristig auf die Marktbedürfnisse zu reagieren. Das Bauvorhaben in Schwerin schreitet nach Plan voran. Ende Juni 2018 fand das Richtefest statt, der Produktionsstart erfolgt im zweiten Quartal 2019. Die Industrialisierungsprojekte für den neuen Standort sind ebenfalls an­ge­lau­fen, und die ersten Spritzgussmaschinen und vollautomatischen Montageanlagen sind bestellt. Mit der Eröffnung des neuen Produktionsstandortes in Schwerin im nächsten Jahr werden wir den weiteren Ausbau von gross­vo­lu­mi­gen Produkten realisieren und an den Schweizer Produktionsstandorten die agile Produktion von Kundenprodukten auch in kleineren Mengen sowie die Industrialisierung neuer Produkte sicherstellen.

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