Medienmitteilungen Ypsomed Gruppe

Burgdorf – Zwischen Ypsomed und ihrem ehemaligen Partner Insulet Corp., Hersteller von Omnipod®-Geräten, wurde keine Einigung über die Höhe der an Ypsomed zu zahlenden Entschädigung gemäss dem im Juni 2018 ausgelaufenen Vertriebsvertrag erzielt. Nach erfolglosen Versuchen, sich einvernehmlich auf den Betrag zu einigen, hat Ypsomed beschlossen, ein Schiedsverfahren einzuleiten. Ypsomed rechnet weiterhin mit einer Entschädigung von rund CHF 50 Millionen.

Ypsomed Headquarters in Burgdorf (Switzerland)

Gemäss dem am 30. Juni 2018 auslaufenden Vertriebsvertrag mit Insulet für Omnipod®-Geräte hat Ypsomed Anspruch auf eine Entschädigung. Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der Omnipod®-Lieferungen an Bestandskunden in den 12 Monaten nach Ablauf des Vertriebsvertrages. Wie im Halbjahresbericht 2018/19 kommuniziert, schätzt Ypsomed diese Kompensationszahlung auf rund CHF 50 Mio., unter der Annahme einer fortgeführten Belieferung bestehender Kunden und einer begrenzten Fluktuation. Nach Auslaufen des Vertriebsvertrags führten beide Parteien Gespräche, um die Höhe der Kompensationszahlung gemeinsam festzulegen. Diese Gespräche blieben erfolglos. Ypsomed hat daraufhin beschlossen, ein Schiedsverfahren gemäss Vertriebsvertrag einzuleiten.

Ypsomed ist von ihrer Position überzeugt und entschlossen, ihre Rechte durchzusetzen. Ypsomed erwartet aus dem Rechtsverfahren keine Auswirkungen auf das operative Ergebnis.

Thomas Kutt
Head of Investor Relations
Ypsomed Holding AG

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