Kevin Mori

Lehre als: Konstrukteur
Heute: Project Manager

  1. Wie sieht deine aktuelle berufliche Situation aus? (Funktion, Tätigkeiten etc.)
    Ich arbeite als Project Manager im Bereich Technology, wobei mir die Gesamtprojektleitung von Kundenprojekten obliegt. Dies beinhaltet insbesondere die Koordination zwischen sämtlichen Projektteammitgliedern aus verschiedensten Bereichen und Abteilungen.

  2. Seit wann arbeitest du bei Ypsomed? Welchen Beruf hast du erlernt? Wieso hast du dich damals für Ypsomed entschieden?
    Von 1999 bis 2003 absolvierte ich meine Lehre mit der Ausbildung zum Konstrukteur bei der Disetronic (Vorgängerin von Ypsomed). Ich bin in Oberburg aufgewachsen und sah die Leuchtschrift von Disetronic von meinem Kinderzimmer aus. Je älter ich wurde, desto mehr wurde in mir der Wunsch geweckt, einen technischen Beruf zu erlernen. So schaute ich mir die Disetronic und andere Unternehmen in diesem Bereich genauer an: Die präzise Arbeitsweise in der Medizintechnik und die Welt der Pens und Pumpen faszinierte mich am meisten.

  3. Wie verlief der Übergang von der Lehre zur Festanstellung?
    Nach Abschluss von Lehre und Militärdienst studierte ich Maschinenbau. Während den Semestern und in der unterrichtsfreien Zeit im Sommer hatte ich die Gelegenheit, temporär bei der Ypsomed AG zu arbeiten, um mir das Studium zu finanzieren. Damit bot mir Ypsomed auch die Gelegenheit, einen Fuss ständig in der Firma zu halten. Nach Abschluss des Studiums war unser Jahrgang aufgrund der damaligen Wirtschaftssituation in der glücklichen Lage, aus mehreren konkreten Job-Angeboten auswählen zu können. Mein Bauchgefühl führte mich wieder zu Ypsomed zurück: Ich hatte den Eindruck, dass ich mich hier am besten nach meinen Wünschen weiterentwickeln kann.

  4. Was hat dich dazu bewogen, bei Ypsomed zu bleiben?
    Einerseits fasziniert mich nach wie vor die Branche, welche grosses Zukunftspotenzial hat. Ypsomed hat sich seit meiner Lehre zum Konstrukteur sehr stark gewandelt. Es gab Höhenflüge, aber auch Tiefpunkte. Auch während meiner temporären Abwesenheit beobachtete ich die Entwicklung von Ypsomed.Wie bereits erwähnt war ich mir von Anfang an sicher, bei Ypsomed meinen Weg gehen zu können und dabei unterstützt zu werden. Andererseits war sicher auch der Arbeitsort ein wichtiger Punkt. Wieso soll man täglich mehrere Stunden im Auto oder Zug sitzen um zur Arbeit zu gelangen, wenn man quasi vor der Haustüre ein tolles Umfeld in einer interessanten Unternehmung antrifft? Ich identifiziere mich heute sehr stark mit Ypsomed.

  5. Wurdest du seitens Ypsomed speziell gefördert (Karriereplanung etc.)?
    Von alleine kommt nichts. Man muss schon selbst aktiv werden. Ypsomed führt kein eigenes Trainee-Programm, was aufgrund der Unternehmensgrösse auch nicht notwendig ist. Daher plante ich meine Aus- und Weiterbildungen stets in eigener Regie. Ypsomed unterstützt aber seine Mitarbeiter in Aus- und Weiterbildung, was ich auch bereits in Anspruch nehmen durfte.

  6. Wie sehen deine beruflichen Perspektiven aus (Weiterbildungen, Ziele etc.)?
    Nach dem Abschluss einer weiteren Weiterbildung im Frühjahr 2013 durfte ich intern in die neue Funktion zum Gesamtprojektleiter wechseln. Dies war ein grosser Schritt, auf den ich längere Zeit hingearbeitet hatte. Die Einarbeitung ins neue Arbeitsumfeld beansprucht mehrere Monate. Jeden Tag lernt man Neues. Das Umfeld ist sehr dynamisch und ich figuriere als Drehscheibe, was meine Funktion zu einer sehr interessanten Erfahrung macht. Für die Zukunft gilt aber: “Man hat nie ausgelernt“. Irgendwann werde ich sicher eine zusätzliche Weiterbildung absolvieren, das berufliche Umfeld wird sich verändern. Allein bei der Ypsomed AG gibt es zahlreiche Aufgaben, welche mich durchaus interessieren würden. Doch wohin meine Laufbahn mich führen wird, sei es inner- oder ausserhalb von Ypsomed, steht offen und liegt nicht nur in meinen Händen.

  7. Was möchtest du künftigen Lernenden mit auf den Weg geben?
    Bleibt am Ball! Interessiert euch auch für bereichs- und berufsübergreifende Themen. Engagiert euch nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in der Freizeit. Damit sammelt ihr wichtige organisatorische und soziale Erfahrungen, welche euch auch im Beruf sehr nützlich sein werden. Man hat nie ausgelernt. Denkt daran, dass ihr mit eurer Berufslehre eine wichtige Grundlage für die Zukunft legt, euch im Beruf weiterentwickeln oder gar eine Zusatzlehre absolvieren könnt. Ihr habt gegenüber den Vielen, welche den gymnasialen und universitären Weg wählen, einen entscheidenden Vorteil: Die Praxis. Dies honoriert Ypsomed und das werden auch eure zukünftigen Arbeitgeber anerkennen.